Historie

Bürgerverein Hochbarmen

Leider liegt keine lückenlose Chronik des (Bezirksvereins) Bürgervereins Hochbarmen vor.

 

Mitte bis Ende des 19-ten Jahrhunderts wurden auch im Tal der Wupper viele Vereine gegründet, die sich um die Belange ihres Bezirks kümmerten. Eine lesenswerte Abhandlung über die Historie der Bürgervereine ist veröffentlicht auf der Seite des            

 

Stadverbands der Bürger- und Bezirksvereine Wuppertal e.V.  

 

1898

Gründung des "Bezirksvereins Hochbarmen"

1933

Wohl auch als Folge der politischen Veränderungen Anfang der 30-er Jahre des vorigen Jahrhunderts schrumpfte die Zahl der Mitglieder auf 47. Eine aktive Mitgliederwerbung Ende 1931 brachte wohl nicht den gewünschten Erfolg. Im Jahr 1933 löste sich der Verein auf.

 


ab 1954


Einladung zur Gründungsversammlung

und Niederschrift der ersten Mitgliederversammlung am 30.04.1954

Am 24.03.1954 fand die Gründungsversammlung des Bezirksvereins Hochbarmen statt. Graf von Armansperg, Geschäftsführer bei Vorwerk & Sohn, wird zum 1. Vorsitzenden gewählt 

Schon in der Gründungsversammlung wurde die Notwendigkeit einer starken Interessenvertretung der Bürgerrinnen und Bürger Hochbarmens erkannt, erkennbar an der starken Reaktion der Bevölkerung, die öffentliche Verkehrsanbindung einzuschränken bzw. zu verlegen. Da der Individualverkehr zu dieser Zeit noch schwach ausgeprägt war, war es um so wichtiger, eine gute Anbindung und Versorgung durch den öffentliche Personennahverkehr -Straßenbahnen und Bergbahn- zu haben.  Auch der größte Arbeitgeber auf dem „Berg“, die Firma Vorwerk & Sohn wurde auf der Schiene mit Kohle für die eigene Energiegewinnung versorgt

 


In den ersten Jahren nach der Neugründung des Bezirksvereins waren neben den Fragen zur Verkehrsanbindung besonders auch Themen zur Wohnungsnot und Wohnraumbeschaffung, Wiederherstellung von Wegen und Straßen, die Einrichtung einer Poststelle und Unterstützung von bedürftigen Bewohnern, die an den Bezirksverein herangetragen wurden. Hiervon zeugen die nebenstehenden Dokumente. Noch bis Ende der 1950-ger Jahre wurden Bedürftige vom Bezirksverein unterstützt.


In der Mitgliederversammlung vom 24.05.1972 erfolgte die Umbenennung des Bezirksvereins Hochbarmen in Bürgerverein Hochbarmen.

1986 wurde die Gemeinnützigkeit anerkannt. Der Verein führt seit dem den Zusatz e.V. im Vereinsnamen.

 


Verabschiedung des ersten Vorsitzenden nach Neugründung

Nach über 25 Jahre als Vorsitzender und Mitbegründer des Bürgervereins Hochbarmens wurde Anfang 1980 Graf von Armansperg, Geschäftsführer bei Vorwerk & Sohn verabschiedet. Graf von Armansperg hatte auch von 1957 bis 1989 den Vorsitz im Stadtverband der Bürgervereine.


 

Protokollauszüge aus Mitgliederver-sammlungen von 1980 bis 1988.
Einige Themen haben bis heute an Aktualität nicht verloren

 

Anfang 1982 hatte der Verein 217 Mitglieder.

 

Mit Zunahme des Individualverkehrs, der Priorisierung der automobilen Zukunft, änderten sich auch die Themen, mit denen sich der Bezirksverein als Interessenvertretung befasst hat bzw. gebeten wurde, hier aktiv zu werden. 

Neben dem Ausbau des Lichtscheider Kreisels, dem geplanten Ausbau der L 418 waren insbesondere Themen die Folgen durch die Zunahme des Individual- und Lastverkehrs wie beispielweise

  • Verkehrssicherheit der Schulwege am Scharpenacker Weg, Schliemanweg und Böhler Weg,
  • Querung der Oberbergischen Straße,
  • Ausbau und Sanierung der Wettiner Str.,
  • Verkehrsführung und Parkplatzprobleme im „Gummidorf“,
  • Busverbindungen.

Bei allen Maßnahmen konnte und kann der Bürgerverein die Meinungen, Anregung und Proteste der Bevölkerung an die zuständigen Stellen weiterleiten, Kontakt knüpfen und im Sinne der Bewohner Einfluss nehmen.

 

Viele Maßnahmen sind umgesetzt, aber weiterhin in ständiger Diskussion sind die Verkehrsbelastung und -sicherheit am Schliemannsweg und der Zustand Böhler Weg.


Bericht in der WZ vom 03.11.1988 über Aktivitäten des Bürgervereins zu Themen  im Bezirk

Von Anfang der Neugründung war es auch ein Bestreben mit den ansässigen Vereinen Kontakt zu halten um gemeinsame Aktivitäten zu planen und auszuführen. Dies waren u.a.

Ein Teil dieser Vereine existiert nicht mehr bzw. haben sich in ihrer Struktur verändert; gemeinsame Aktivitäten sind in Teilbereichen nur noch rudimentär vorhanden. Die traditionellen Seniorenfeiern haben noch bis 2016 stattgefunden.


 

Die jährlichen Bustouren in die nähere und weitere Umgebung werden nach einer nur kurzen Unterbrechnung seit 2017  auch  heute noch durchgeführt.

 

 

 

Das Glühweinfest, das seinen Ursprung vor 20 Jahren auf dem „Dorfplatz“ Bergfrieden hatte und dort auch über lange Jahre stattgefunden hat, musste aufgrund hoher Sicherheitsauflagen, die vom Verrein nicht umgesetzt werden konnten, für einige Jahre pausieren.

Seit 2016 hat das Glühweinfest eine neue Heimat: das Gelande des CVJM Westbund auf der Bundeshöhe und aktuell vor dem Schwebahnbistro .


Ronsdorfer Wochenschau 19.05.2005

In 2005 hat der Bürgerverein auf Initiative des 1. und 2. Vorsitzenden Wolfgang Trappe und Siegfried Winkelsträter neue Bänke aufstellen und die vorhandenen in der Adolf-Vorwerk-Straße überarbeiten lassen . 

 

 

 

Diese Bänke werden heute von unserem Bankpaten Klaus Kohler gepflegt, der auch für den nötigen Rückschnitt des Buschwerks neben den Bänken sorgt.